Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde von Aschaffenburg - St. Matthäus heißt Sie herzlich willkommen.

Schauen Sie sich in Ruhe um und informieren Sie sich über unsere Gemeinde. Wir hoffen, Sie finden die Informationen, die Sie suchen. Wenn nicht, nehmen Sie bitte entsprechend mit uns Kontakt auf.

Wir sind gerne für Sie da!

Im letzten Jahr haben wir bei der Reihe der Adventsfenster mitgemacht, die immer in der Pestalozzi-Grundschule startet und vom dortigen Elternbeirat organisiert wird. So auch in diesem Jahr. An einem Abend wird ein Fenster in unserer Kirche enthüllt und wir wollen Menschen in unserer Kirche begrüßen. Am 12.12.2019 laden wir um 18 Uhr herzlich in unsere Matthäuskirche ein. Wir wollen zwei, drei Adventslieder zum Klang der Orgel singen, den großen Adventskranz anzünden, zur Ruhe kommen und einen „Adventskoffer“ auspacken. Danach sind alle herzlich eingeladen im Foyer zu einem adventlichen Miteinander mit Tee, Punsch, Glühwein, Plätzchen, Nüssen und Mandarinen.

Alle Termine des „17. Begehbaren Adventskalenders in Schweinheim “, zu denen wir im Namen der Veranstalter herzlich einladen:

12.12., 18 Uhr St. Matthäus, Matthäusstr. 16

16.12., 18.00 Uhr Förderzentrum, Gutwerkstr. 38

17.12., 18 Uhr Dominikus Ringeisen Werk, Melkenbornstr. 1

Warum kommen an Heiligabend so viele Menschen in die Kirche wie an keinem anderen Tag? Ich habe keine schriftliche Antwort auf diese Frage bekommen. Aber heute sagte jemand im persönlichen Gespräch: „Das gehört doch einfach dazu. Die Predigt ist mir gar nicht so wichtig, aber ‚Stille Nacht‘ muss schon sein und ‚Oh du fröhliche‘ will ich auch singen und natürlich freue ich mich auf die besondere Atmosphäre in der Kirche“. Ich vermute Ähnliches und zudem noch Tieferes:

Manchmal schreibe ich im Religionsunterricht zwei Worte auf die Tafel: „Gott“ und „Mensch“. Im Glauben, in der Religion kommen diese beiden zusammen, erkläre ich den Schülerinnen und Schülern. Und male einen Kreis um beide Worte. Mal wird die Aktivität stärker von Gott aus gedacht, dann sprechen wir theologisch von Offenbarung. Mal betrachten wir die Aktivität eher vom Menschen aus, dann arbeiten wir mit dem Begriff der Religion. Wir spüren aber gerade im Bereich des Religiösen, dass wir da vieles nicht machen können. Trotz aller Hilfsmittel, von denen wir im Advent alle fast perfekt beherrschen und anwenden, angefangen bei der Ausgestaltung unserer Räume, über Lieder, Texte, Stimmungen, besonders schmackhafte Nahrungsmittel und andere Menschen. Nur eine Zutat fehlt uns oft: die Zeit. Das ist das Schwierigste im Advent, daß diese Zeit so gefüllt und oftmals überfüllt ist. Hektik statt Besinnlichkeit überkommt uns und stört gewaltig.

Die Zeit als freie und zur Verfügung stehende Zeit scheint aber an Weihnachten gekommen zu sein. Viele haben oder nehmen sich frei, für das Fest und die Tage danach, für die Familie, auch für die Feier in der Kirche. All das, was schon die Adventszeit prägt, kommt dann am Heiligen Abend noch einmal wie zu einem großen Finale zusammen: Lieder, Musik, Schmuck, Lichter, Kerzen, Stimmung, der große Weihnachtsbaum, die beste Weihnachtsgeschichte aller Zeiten, die von Lukas. Und – nicht zu vergessen - unser Wunsch, dass doch Gott und Mensch zusammenkommen mögen. Er ist so alt wie die Menschheit. Und oft liegt er tief in uns vergraben. Es gibt aber Religionen wegen dieser Sehnsucht: „Gott, komm in meine Welt!“ Einmal möge Gott in mein Herz einziehen, bei mir sein, mich heil und glücklich machen. An Weihnachten, bitte, wenigstens an Weihnachten: Gott, komm! Und bis dahin freue ich mich auf Dein Ankommen und bereite alles schön vor…

Mit adventlichen Grüßen
Ihre Birgit Niehaus, Pfarrerin

 

 

.... Probe 13.12. 16.00 Uhr
Für den Familiengottesdienst am Heiligen Abend wird ein Stück eingeübt. Kinder und Jugendliche  jeden Alters sind willkommen. Für alle finden wir eine passende Rolle. Für Anmeldung der Kinder und bei Fragen wenden Sie sich an Pfarrerin Birgit Niehaus (Tel 94208 oder per Email) und Frau Elke Cermak.  2. Termin: 13.12., 16-17.30 Uhr und Generalprobe am 23.12. 16.00-17.30 Uhr - jeweils in der St.Matthäuskirche. Gern dürfen sich auch Eltern an den weiteren Proben und den Vorbereitungen beteiligen. Sprechen Sie uns dazu bitte an.

Matthäusverein zeigt Bilder von Reinhard Wiesiollek

Dörfchen Schönbusch
Bildrechte: Reinhard Wiesiollek

In diesem Jahr widmet der Matthäusverein seine Herbstveranstaltung der Kunst von Reinhard Wiesiollek, der seine Arbeiten unter dem Motto LICHTBLICKE im Gemeinderaum von St. Matthäus ausstellen wird.

Der Künstler ist 1962 in Aschaffenburg geboren. Als Diplom-Ingenieur arbeitete er zunächst im Bereich Umweltanalytik bis er sich ganz der Kunst widmete. Seit 1999 ist er freischaffend tätig. Sein Atelier befindet sich in der Brentanostraße.

Ein Besuch in Wiesiolleks Kunst-Werkstatt brachte viele Entdeckungen zu Tage - Momentaufnahmen, Stadtansichten aus Nah und Fern, sowie Landschaften und Natureindrücke.
In seinen Arbeiten geht es darum, das Spiel aus Farbe, Licht und Schatten, das uns die Natur präsentiert, einzufangen. Die Nähe des Impressionismus ist unverkennbar. Seine Intention ist es, authentische Werke zu schaffen, die den Malprozess offenkundig machen und etwas von ihrer Entstehung erahnen lassen - um letztlich zu einer Stimmung zu gelangen, die mehr als aus Farbe und Leinwand zu bestehen scheint.

Regelmäßig werden seine Arbeiten in Ausstellungen präsentiert, so auch jetzt in unseren Gemeinderäumen. Die Ausstellung geht bis zum 22. Dezember 2019.

 

Auf dieser Seite veröffentlichen wir die Aufzeichnung von Predigten aus dem Dekanat. Wer selbst nicht in die Kirche kommen konnte oder wer ein gutes Wort einfach nochmals sehen und hören will oder wer das Wort an andere weitergeben will, ist hier herzlich willkommen.

Predigt am 8. Dezember 2019 von Pfarrer Hauke Stichauer in der Christuskirche, Aschaffenburg