Herzlich Willkommen

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Aschaffenburg - St. Matthäus heißt Sie herzlich willkommen.

Schauen Sie sich in Ruhe um und informieren Sie sich über unsere Gemeinde. Wir hoffen, Sie finden die Informationen, die Sie suchen. Wenn nicht, nehmen Sie bitte entsprechend mit uns Kontakt auf.

Wir sind gerne für Sie da!

Ihr Team aus St. Matthäus
 

Angedacht

„Da reute es den HERRN, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden.“ (1. Mose 6,6)

Liebe Leserin, lieber Leser,

passt Reue in Ihr Gottesbild? Ist das Bild, das Sie von Gott haben, so gestrickt, dass Gott etwas bereuen kann? Die Frage ist nicht trivial. Denn sie rührt an einem Grunddilemma in unserem Verständnis von Gott. Denn wenn Gott etwas bereuen kann, wenn er eine seiner Handlungen als Fehler ansehen kann, dann ist er nicht mehr fehlerfrei, dann kann er seine Meinung ändern und sein Wort verliert seine Verlässlichkeit und dann ist auch seine Allmacht in Frage gestellt.

Die Bibel gibt darauf zwei Antworten, die sich widersprechen. In der oben zitierten Geschichte von der Sintflut steht ganz klar: Ja, Gott bereute, dass er den Menschen geschaffen hatte. Und auch an anderen Stellen hören wir staunend, dass Gott z.B. bereuen kann, Saul zum König gemacht zu haben (1. Samuel 15, 11 und 35). Dagegen steht im 4. Buch Mose 23,19 folgende Aussage: „Gott ist kein Mensch, dass er lüge, und kein Menschenkind, dass er sich etwas gereuen ließe. Sollte er etwas sagen und es nicht tun, etwas versprechen und es nicht zustande bringen?“ In der Bibel finden wir also einen Gott, der etwas bereut und gleichzeitig einen, der diese Fähigkeit vehement verneint. Moderne Zeitgenossen könnten fragen: Ist Gott schizophren, also innerlich in zwei Wesen gespalten?

Die Frage ist nicht unberechtigt. Denn die Bibel selbst legt diesen Verdacht nahe, wenn sie Gott in Hosea 11,9 sagen lässt: „Ganz umgestülpt ist gegen mich mein Herz, entbrannt ist meine Reue. Ich will nicht vollziehen die Glut meines Wutschnaubens, ich kann nicht noch einmal Efraim vernichten.“ Das ist eine wörtliche Übersetzung, in der klar wird, wie menschlich, allzu menschlich Gott hier dargestellt wird: Die „Glut meines Wutschnaubens“ übersetzt Martin Luther mit „mein grimmiger Zorn.“ Aber was sich zu Beginn als ein logischer Widerspruch angehört hat - der zur Reue fähige oder der dazu unfähige Gott - ist tatsächlich ein Widerspruch in Gott selbst: Zwei Seiten kämpfen in ihm gegeneinander. Doch das ist nicht schizophren oder krank. Gottes Fähigkeit zu Reue und Sinneswandel ist heilsam. Er begründet im selben Vers, warum er die Vernichtung Efraims (seines Volkes Israel) nicht vollzieht: „Ja, Gott bin ich und kein Mann, in deiner Mitte der Heilige, und ich will nicht kommen in Zornesglut.“

Die Fähigkeit Gottes zur Reue und zum Sinneswandel ist für mich also ein Ausdruck gerade seiner Macht. Der Theologe Jürgen Ebach spricht mir aus dem Herzen, wenn er schreibt: „Gottes Macht zeigt sich in seiner Fähigkeit zur Schwäche – zu Gefühlen, zum Mitleiden und zur Reue. Das ist Ausdruck der unvergleichlichen Macht Gottes, die darin ihre Besonderheit hat, dass sie Macht noch über die Macht ist. Gott muss nicht den Regeln der Macht gehorchen – das ist seine ‚Allmacht‘“.

Aber halten wir einen Gott aus, der seine Meinung ändern kann? Dazu mehr im nächsten Angedacht.

Herzlich grüßt Sie
Ihr Pfarrer Matthias Leibach
 

Kita- und Gemeindefest
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Kindergarten- und Gemeindefest 2026

Gemeinsam feiern die Kita und die Kirchengemeinde am 21. Juni den 55. Geburtstag unserer Kita, denn der 50. musste wegen Corona ausfallen. Das Fest beginnt um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst. Danach kann man leckere Dinge zum Mittagessen probieren, sich mit Kaffee und Kuchen stärken, kühle Getränke genießen und einfach Zeit miteinander verbringen. Um 13.30 Uhr laden uns die Kinder ein zu einer Vorführung und wir sind gespannt, was sie für uns eingeübt haben. Wir freuen uns auf einen schönen und fröhlichen Tag! 
Gerne nehmen wir als Spende einen Kuchen oder einen Salat entgegen. Bitte melden Sie das im Pfarramt an (Tel.:94208)
 

Tageslosung

Evangelische-Termine Minikalender

Liturgischer Kalender

Liturgischer Kalender

Nächster Feiertag:

21.06.2026 3. Sonntag nach Trinitatis

Wochenspruch: Lk 19,10
Wochenpsalm: Ps 103,1–13
Predigttext: Mi 7,18–20


Der nächste hohe kirchliche Feiertag:

04.10.2026 Erntedankfest

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Jetzt ist eure Chance: Einfach Heiraten am 26.06.2026

Segen für Lang- und Kurzentschlossene - in der Christuskirche in Aschaffenburg

Einfach Heiraten
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In diesen Tagen gehen bei uns und in den Nachbar Kirchengemeinden die Einladungen zum Konfirmandenunterricht raus. Auch für Jugendliche die noch nicht getauft sind gilt dieses Angebot. Es gibt wieder die Möglichkeit aus verschiedenen Kursen auszuwählen.

Der Orientierungs-Abend für alle Kurse findet am Montag, 18. Mai ab 19.30 Uhr in der Christuskirche, Pfaffengasse 13, in Aschaffenburg statt. Es gibt auch Info Flyer bei uns oder in den Kirchen. Die Online-Anmeldung ist dann ab dem 19.05. bis zum 8.06. möglich. Nora Römer, Diakonin für das gesamte Konfi Team